Warum und Wie du Tun solltest

Willkommen zur "Vollversion" des Newsletters "3x5: 8 einfache Wege zum Erfolg (+ Geschenk)"

Hi!

Hier sind 3 Ideen die du einfach und ausfallsicher umsetzen kannst und nach 5 Sekunden bis 5 Minuten, 5 Stunden bis 5 Tagen und 5 Wochen bis 5 Monaten Erfolge siehst:


5s - 5min:

Was? Done is better than perfect - Getan ist besser als perfektioniert

Diese einfache Regel wird dein Leben wahrscheinlich auf den Kopf stellen.

Nicht weil sie so komplex ist, sondern weil ihre konsequente Anwendung zum stetigen Erstaunen und buchstäblich unglaublichen Ergebnissen führt. (Hier ein eindrucksvolles Beispiel dieser Regel gepaart mit konsequent angewandten Routinen. Wenn du mehr Vorträge wie diesen sehen möchtest, scrolle ganz nach unten)

Ich kann mir bis heute oft selbst dabei zusehen, wie ich aufgrund dieser Regel etwas erschaffe, und dann mit wenig Politur ein wertvolles Ergebnis erhalte. (Auch wenn ich selbst noch einen weiten Weg bis zu der Ergebnisdichte habe, die ich mir wünsche)

Machen wir es an einem Beispiel fest:

  • Du überlegst, ob du einen Brief schreiben solltest, um jemandem zu danken, der dir geholfen hat.

  • Anders statt wie bisher diese Aufgabe aufzuschieben, folgst du jetzt der Regel “done is better than perfect” und schreibst den Brief.

  • Das Ergebnis? Du bist glücklich, weil du etwas geschafft und jemandem den du schätzt eine Aufmerksamkeit erwiesen hast. Der Empfänger freut sich darüber und die Welt ist ein kleines bisschen besser. Und was kann im Schlimmstfall passieren? Du schreibst den Brief ein 2. Mal. Was dir noch leichter von der Hand geht, da du jetzt “Übung darin hast.

Das Gleiche gilt für Situationen wie

  • Du willst ein Buch schreiben? Kein Problem, fang einfach an. Done is better than perfect!

  • Du möchtest trainieren, bist dir aber nicht sicher, ob heute ein guter Tag ist? Just do it. Im schlimmsten Falle war es nicht das beste Training deines Lebens. Aber du bist dennoch fitter. Lang genug wiederholt wirst du so vielleicht "aus Versehen" ein Olympionike. Mag witzig klingen, ist aber durchaus ernst gemeint.

  • ... Jede andere Situation, in der du ein Ergebnis erzielen möchtest!

Meiner Erfahrung nach ist dies einer der besten Tipps im gesamten Leben. Er nimmt Hürden und Erwartungen und führt zu Ergebnissen no matter what.

Ich hoffe, er hilft dir auch so sehr wie mir!

Wie? Do the work

Ich bin kürzlich auf den besten Produktivitätstipp des Internets gestoßen: Do the work - erledige die Arbeit. (Vor allem die Idee mit dem “kSafe” finde ich ausgesprochen spannend, mehr dazu vielleicht an anderer Stelle)

Und nichts anderes tust du hier. Heißt: Immer wenn du deinem Kopf dabei zuhörst, wie er Ausreden, Zweifel oder sonstigen Kognitions-Glitzer versprühen möchte, erinnerst du dich einfach an eine simple Wahrheit: done is better than perfect. Und tust.

Spaß beiseite die zweite: Wenn du dieser einen, leichten Regel von jetzt an jeden einzelnen Tag folgst, bist du in 3 Jahren wahrscheinlich der sprichwörtliche Millionär mit Sixpack. (Kombiniert mit deinem Ikigai als Ziel)

"Done is better than perfect" lässt sich auch hervorragend mit der < 2 Min Regel und den "Decisive Moments" aus dem letzten Newsletter verbinden.


5h - 5d:

Was? Das “Warum” ist der Schlüssel

Warum solltest du deinem Lebenssinn folgen? Ist das angesichts eines leistungsorientiertes System nicht eher ein “quasi-esoterisches” "nice to have"?

Absolut nicht!

Und zwar ganz abgesehen davon, dass du selbst und andere damit glücklicher sind, wenn du wirklich du bist. 

Mal ganz nüchtern und rational betrachtet:

  1. Was ist "Wert"? Die Lösung für ein Problem. Jemand bekommt das Klavier nicht in den dritten Stock getragen und du bist Gewichtheber? Deine Hilfe ist extrem wert-voll!

  2. Wer bist "Du" von außen aus Lösungssicht betrachtet? Eine Sichtweise auf die Welt die sonst buchstäblich niemand hat. (Es heißt nicht umsonst "Jeder Mensch den du jemals triffst weiß etwas, das du nicht weißt" + Es ist physikalisch unmöglich, zeitgleich den exakt gleichen Blickwinkel zu haben, wie du. Denn zu diesem Zeitpunkt "besetzt" die Materie deines Körpers ja genau den Raum, den er besetzt. Und alles, was auf der Ebene von Naturgesetzen stattfindet, ist so gut wie es zum jeweiligen Zeitpunkt nur sein kann. Grundlegender wird's nicht)

Kombinieren wir Nummer 1 und 2 und wir erhalten eine einfache Wahrheit:
Du bist besser darin du zu sein, als jeder andere. Weil nur du DU bist. Niemand kann mit dir darin konkurrieren, du selbst zu sein. (Und selbst wenn, hältst du das länger durch, weil du mehr Freude und Motivation dabei hast) Heißt: Es gibt Arten von Wert, die nur du schaffen kannst. Du musst sie nur finden und umsetzen.

Wie es Kevin Kelly in diesem unglaublich wertvollen Artikel so schön sagt: don't be the best, be the only. - Sei nicht der Beste, sei der Einzige.

Heißt: Wenn DU - DEINEM - Warum folgst und damit noch mehr du wirst, schaffst du deinen eigenen "Blue Ocean". (Verallgemeinert ein Bereich, indem du nur gewinnen kannst, da es in diesem schlicht keine konkurrierenden "Haie" gibt, welche sich im Wettstreit wund beißen und dadurch das Wasser rot färben)

Möglicherweise bist genau du die Lösung vieler Weltprobleme. Denn nur du siehst die Welt so, wie du sie siehst.

Wie? 3 + 2

Ich habe dir im letzten Newsletter ja bereits 3 Werkzeuge mitgegeben, wie du dein Warum, dein Ikigai finden kannst.

Hier noch zwei weitere, welche diese ergänzen können:

Der "Problem-Lösungs-Ansatz:

Wenn du "einfach nur machen" möchtest, hier der beste Ansatz dazu:

  1. Größte Probleme aktuell: Du schaust dir an, welche die größten Probleme der Welt momentan sind. Ein guter Startpunkt sind die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN. (Welche auch den Vorteil haben, dass du dir dein Lieblingsproblem heraussuchen kannst. Ziemlicher Luxus, oder?)

  2. Meine Lösung: Nachdem du dir dein Lieblingsproblem gesucht hast, überlegst du dir, wie du es lösen kannst. Was kannst du / machst du gern / wolltest du schon immer mal machen, was eine Lösung für dieses Problem sein kann?

  3. Done is better than perfect: Just go for it! Im schlimmsten Fall hast du etwas gelernt, viel Freude dabei gehabt und allein durchs Tun Aufmerksamkeit auf das Problem gelegt. Im Bestfall machst du die Welt ein riesiges Stück besser.

Der Grundlagen-Ansatz:

Ich mag das Zitat "Philosophy gives us the why, science and engineering gives us the how" - Philosophie gibt uns das Warum, Wissenschaft und Ingenieurwesen geben uns das Wie.

Wenn du vollkommen verloren bist und dir die bisherigen Tools und Ansätze zu weit "unten" auf der Skala von Ideal zu Handlung ansetzen, kann es helfen

  1. Bei der Metaethik (im wesentlichen Kant vs. Utilitarismus & Handlung vs. Intention1)

  2. Bei einer Ethik innerhalb des gewählten Metaethik-Gebäudes

Zu beginnen.

Bevor du die Pfeiler deiner Handlungen und Ideale nicht gesetzt hast, kann sich vieles ein bisschen "schwimmend" anfühlen. So als ob du keinen wirklichen Antrieb für deine Handlungen hast. Diese beiden Schritte können dieses Manko sehr effektiv ausradieren.

Denn wenn du zum Beispiel weißt, dass jede deiner Handlungen neben ihrem momentanen Zweck auch so viele Menschen wie möglich so gut wie möglich helfen soll, dann hast du sofort eine Orientierung.

Doch womit anfangen? Ich kann das Buch "Eine Verteidigung des Utilitarismus" als Startpunkt empfehlen.


5w - 5mo:

Was? Impact & Productivity2

Es gibt zwei Arten von Vermächtnis:

  1. Das, was du der Nachwelt hinterlässt: Das Ergebnis deiner lebenslangen Arbeit, mit dem du die Welt besser hinterlässt, als du sie vorgefunden hast. Wenn du also zum Beispiel Milliardär geworden bist und mit deinem erarbeiteten Geld ein Krankenhaus für krebskranke Kinder gebaut hast.

  2. Das, was du jeden Tag tust und wer du bist: Ein Spruch fasst diese Vermächtnis-Art gut zusammen "Lebe so, dass du die Welt allein durch deine Anwesenheit besser machst". Wenn du zum Beispiel jeden Tag, jedes Mal höflich und respektvoll mit deinen Mitmenschen umgehst, anderen hilfst und in jedem kleinen Augenblick mehr gibst als du nimmst.

Es gibt eine andere Betrachtungsweise dieser beiden Arten. Eine, die sie in erreichbare Ziele gießen:

  1. Dein Ziel im großen: Impact - Einfluss. Also der Intensität der Auswirkung deiner Handlung + die maximale Anzahl der Menschen, auf die sich deine Zielerreichung positiv auswirkt.3 Wenn du am Ende deines Lebens zum Beispiel einen funktionsfähigen Kernfusionsreaktor hinterlässt, der schadstofffrei unbegrenzt Energie produziert.

  2. Dein Ziel im Kleinen: Productivity - Produktivität. Also Ergebniss(e) pro (investierter) Zeit. Zum Beispiel wie viele Flyer du für deinen Kernfusionsreaktor pro Stunde designen kannst.

Im Optimalfall gehen klein und groß Hand in Hand und bilden so das Beste beider Welten. Am besten geht dies meiner Meinung nach mit dem OST-Schema von Alastair Campbell. (Mehr zu diesem Schema findest du in seinem Buch “Winners”)

Wie? OST is God

Plans Are Worthless, But Planning Is Everything” - Pläne sind nutzlos aber Planung ist alles. Es stimmt, was Eisenhower gesagt hat. Deshalb solltest du stets für die Mikro- und die Makroebene einen Plan haben:

  1. Im großen: 5 bis 10 Jahrespläne, aber auch weitergehend. (Ich habe schon 30-Jahrespläne gesehen, aber auch explizite "Vermächtnis-Pläne". Ich selbst habe auch einen solchen und er macht das Leben sehr viel ruhiger. Denn du weißt jederzeit, worauf du im ganz großen hinarbeitest)

  2. Im kleinen: Tagespläne. Elon Musk arbeitet mit 5 Minuten-Slots, CPG-Grey mit 40 Minuten-Slots. Ich selbst nutze die kostenlose Pomodoro-Uhr und arbeite meist mit 10 Minuten-Slots. Ich nutze dazu den "High Performance Planner". Dieser ist mir zwar etwas zu "werbeorientiert", da in ihm immer wieder auf die Angebote des Erstellers verwiesen wird. Aber seine Struktur und Optionen funktionieren für mich hervorragend. (Ich habe lange immer wieder gezielt neue Planner gekauft, wenn der alte sich dem Ende zugeneigt hat. Doch seit diesem Monat experimentiere ich mit dem kompletten Package herum.)

Ansonsten mag ich wie gesagt das OST-Schema sehr gern und nutze es bei jedem neuen Projekt, egal ob groß oder klein:

  • Objective (Ziel): (hier dein Ikigai einfügen)

  • Strategy (Strategie): Der Weg zum Erreichen deines Ikigai bei maximalem zeitgleichen Impact.

  • Tactics (Taktik): Die richtige Planung im Kleinen, Feedbackloops etc.

An einem praktischen Beispiel kann das zum Beispiel so aussehen:

  • O: Eine Beförderung erhalten.

  • S: Herausragende Arbeit in Bereich x liefern, dokumentieren und kommunizieren.

  • T: Regelmäßiges Feedback einholen, Ergebnisse regelmäßig dokumentieren und überprüfen, Einklang mit den Firmen-KPI’s prüfen und feinjustieren, nach besseren Wegen zur Erreichung der Firmen-KPI’s suchen etc.

Weitere OST-Praxisbeispiele findest du im Buch “Winners”.

That’s it! Und jetzt viel Freude beim “Weltverbessern” :)


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Bis nächste Woche,

Ben


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In den letzten > 12 Jahren habe ich eine Liste mit den besten Vorträgen und anderen ähnlichen Wissens-Nuggets erstellt, die ich je gesehen habe.

Die besten 111 dieser hochkarätigen Diamanten habe ich zusammengefügt und in einem Dokument aufbereitet. Jeder davon ist prall gefüllt mit hilfreichen Ideen für dein Leben und deine Arbeit im digitalen Zeitalter. So erfährst du zum Beispiel:

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1

Das ist natürlich a) extrem heruntergebrochen, b) lediglich meine eingeschränkte Sicht und c) fast schon lächerlich vereinfachend. Aber es hilt extrem bei der eigenen, konsistenten Handlungsfähigkeit. Und um diese geht es hier primär.

2

Mehr zu Impact und Productivity findest du hier: https://zenhabits.net/quest/

3

Die Metaethik nach der ich so gut handle wie ich kann, ist die des Utilitarismus. Meine favorisierte Unterkategorie ist die des humanen Utilitarismus nach Gesang bzw. der effektive Altruismus innerhalb von diesem. Daher wirst du von mir auch nahezu ausschließlich diese Weltsicht vermittelt bekommen.

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